Immobilienpreise: Leichter Abwärtstrend

Die Kaufpreise für Wohnimmobilien in Deutschland haben möglicherweise ihren Zenit überschritten. Im Juli 2022 wurde ein Rückgang verzeichnet. Allerdings gibt es aus Expertenkreisen auch Stimmen, die davon ausgehen, dass die Wohnimmobilienpreise wieder anziehen werden. Immerhin besteht nach wie vor großer Mangel an Wohnraum.


Der Europace-Hauspreisindex ist im Juli 2022 im Vergleich zum Juni 2022 in allen Segmenten (Eigentumswohnungen, Neubauten und Bestandshäuser) gesunken. Der Gesamtindex fiel dabei von 224,87 auf 223,52. Den gleichen Trend verzeichnet die Immobilienplattform ImmoScout24.Danach sind die Kaufpreise für auf ImmoScout24 angebotene Eigentumswohnungen seit Jahresbeginn in einem Großteil der deutschen Städte und Landkreise mit mehr als 100.000 Einwohnern gesunken. In 173 von 312 Städten und Landkreisen gehen die Angebotspreise für Wohnungen zum Kauf zurück. Bei Häusern zum Kauf ist ein ähnlicher Trend zu beobachten, allerdings in abgeschwächter Form. In rund einem Drittel der Städte und Landkreise sinken die Angebotspreise für Häuser zum Kauf.


„Auf dem Immobilienmarkt ist derzeit viel Bewegung. Mit einem leichten Zeitversatz zeigt sich eine Veränderung der Immobilienpreise auf die abgeschwächte Nachfrage. Wir sehen mehr Angebote für Kaufimmobilien auf dem Markt, längere Verkaufszeiten von Immobilien und eine Verlagerung der Nachfrage in Richtung Mietmarkt“, kommentiert Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24, die Entwicklung der Angebotspreise.

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